Branchenkompass 2011

Public Services

Aktuelle Entscheiderbefragung

Herausgeber:
F.A.Z.-Institut und Steria Mummert Consulting.
Veröffentlichung:
April 2011
Sprache:
Deutsch
Format:
32 Seiten, broschiert
ISBN-13:
9783899816655

75,00

Die öffentlichen Verwaltungen in Deutschland setzen mehr auf Bürgerbeteiligung. Kommunen, Landes- und Bundesverwaltungen investieren in neue Kommunikationsangebote, um einen lebendigeren Dialog zu ermöglichen. Social Media sind hierfür das Medium der Wahl. E-Partizipation ist neben E-Government deshalb einer der wichtigsten Trends der kommenden drei Jahre, wie die aktuelle Entscheiderbefragung für den "Branchenkompass 2011 Public Services" zeigt.

Wie die Proteste bei Stuttgart 21 und anderen Großprojekten verdeutlichen, wollen sich die Bürger zunehmend auch außerhalb von Wahlen in politische und Verwaltungsentscheidungen einbringen. Dadurch sind auch die Ansprüche der Bürger an die Informationspolitik der Behörden und ihre Forderungen nach Mitsprachemöglichkeiten gestiegen. Die Verwaltungen haben dieses Potential erkannt und suchen nun nach Wegen, um die Bürger besser zu informieren und zu beteiligen – beispielsweise in Form von Bürgermeldungen, Meinungsumfragen und Bürgerforen.

Dabei bieten sich nichthierarchische Social Media als Instrument des Bürgerdialogs geradezu an. Die befragten Entscheider sprechen sich mehrheitlich für ein proaktives Vorgehen aus, denn nach eigener Einschätzung bestehen noch große Spielräume: in jeder zweiten Kommunal- oder Landesverwaltung ist die Bürgerbeteiligung derzeit gering. Investitionen in Social Media planen ein Großteil der Verwaltungen deshalb noch in diesem Jahr. Desweiteren wird das E-Government ausgebaut, um die Effizienz der Verwaltungsprozesse zu erhöhen. Frische Impulse bringen der neue Personalausweis und die einheitliche Behördennummer 115 sowie Standars bei Datenaustausch und Services.

Hintergrundinformationen:
Im Januar und Februar 2011 befragte forsa für uns 100 Entscheider aus 100 großen deutschen Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen zu Bürgerbeteiligung beziehungsweise E-Partizipation, zu E-Government sowie zu den aktuellen Herausforderungen und den bis 2013 geplanten Maßnahmen. Die Befragungen wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt.