Kundenkompass

Arzneimittelsicherheit

Herausgeber:
F.A.Z.-Institut und IKK classic.
Veröffentlichung:
Januar 2012
Sprache:
Deutsch
Format:
32 Seiten, DIN A4, broschiert
ISBN-13:
978-3-89981-686-0

75,00

Die Gesundheitssicherung ist und bleibt ein kontroverses Thema in der öffentlichen Diskussion. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, unter welchen Bedingungen unser Gesundheitssystem die notwendige medizinische Versorgung der Bevölkerung auch in Zukunft gewährleisten kann. Zwar eröffnet der medizinische Fortschritt den Menschen die Perspektive auf ein immer längeres Leben. Auf der anderen Seite fordert dieser Fortschritt aber seinen Tribut in Form wachsender Aufwendungen für wirksame neue Therapien. Die damit verbundenen zusätzlichen Kosten müssen Bürger und Unternehmen aufbringen: über Kassen- und Versicherungsbeiträge, Steuermittel und private Zuzahlungen.

Die Arzneimitteltherapie und die ärztliche Verschreibungspraxis bei Medikamenten sind regelmäßig Gegenstand von Reformmaßnahmen mit dem Ziel besserer Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Patienten interessiert daneben häufig die Frage, wie sicher die Präparate sind, die von der Pharmaindustrie produziert und von Ärzten verordnet werden. Dabei bewegt die Bürger besonders, ob die Einnahme dieser Medikamente mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein könnte.

In Deutschland und in der Europäischen Union ist die Zulassung neuer Arzneimittel an hohe Hürden geknüpft. Pharmahersteller müssen Vorleistungen erbringen und oft erhebliche Kosten für Forschung und Entwicklung aufwenden, bevor ein Präparat erstmals über den Tresen einer Apotheke gehen kann. Gleichwohl ist der Medikamentenmarkt hierzulande durch eine immense Zahl von Produkten und Wirkstoffen geprägt und damit in seiner Vielfalt für die meisten Bürger kaum zu überblicken. Sie benötigen daher bei der Medikation den Rat von Fachleuten, von Medizinern und Apothekern.

Wie häufig nehmen die Bundesbürger Arzneimittel für welche Krankheiten zu sich? Wie zufrieden sind sie mit der Medikation und mit der Heilwirkung der Präparate? Auf wessen Rat vertrauen sie, bevor sie zu einem Arzneimittel greifen? Und wie verhalten sich die Menschen, wenn ein Mittel nicht die gewünschte Heilwirkung zeitigt oder die Nebenwirkungen zu stark sind? Diese und andere Fragen erörter die Studie "Kundenkompass Arzneimittelsicherheit" auf der Basis einer Bürgerbefragung.

Methodik: Im August 2011 haben wir 1.007 Erwachsene ab 18 Jahre zu ihrer Haltung beim Thema Arzneimittelsicherheit befragen lassen. Die interviewten Personen repräsentieren einen Querschnitt der entsprechenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Die Befragung wurde in computergestützten Telefoninterviews anhand eines strukturierten Fragebogens nach der Methode des Computer Aided Telephone Interviewing (CATI) durchgeführt.