IHK Frankfurt am Main

11. Februar 2012

 

IMG_4930_0.jpgRund 80 Gründer, Gründungsinteressierte, Jungunternehmer und Re-Starter fanden sich am Samstag, 11. Februar 2012, in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main ein, um den „Gründungspartner fürs Leben“ zu finden. Denn: Als „Einzelkämpfer“ gestartet, merken viele Unternehmensgründer schnell, dass sie mit den Ressourcen, aber auch ihrem unternehmerischen Wissen an ihre Grenzen stoßen. Doch den passenden Gründungspartner zu finden, der das gesuchte Know-how mitbringt und – ein nicht zu unterschätzender Faktor – mit dem zugleich die Chemie stimmt, erweist sich als gar nicht so einfach. Mit dem „Gründerflirt“ hat das F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte daher eine Plattform zur Förderung von Teamgründungen geschaffen, bei der „Ideengeber“ und „Know-how-Geber“ in drei moderierten Matchingrunden gezielt aufeinandertreffen. Ergänzt werden die Veranstaltungen in Kooperation mit den Systempartnern clu.de/think to innovate GmbH und Malamut Team Catalyst GmbH um eine Online-Matchingplattform sowie individuelle Teamanalysen.

Detlev Osterloh, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main eröffnete als Gastgeber und Förderer des „Gründerflirts“ die Veranstaltung. Im Anschluss sprach Roland Nestler, Prokurist und Leiter Beratung der RKW Hessen GmbH zu den Teilnehmern. Beide Herren wiesen auf das jeweilige umfangreiche Unterstützungsangebot für Unternehmensgründer hin und ermutigten die angehenden Unternehmer dazu, diese und andere Hilfestellungen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee frühzeitig zu nutzen. Als weitere Förderer begleiteten das RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. Kompetenzzentrum sowie die Frankfurter Sparkasse 1822 den nunmehr zwölften „Gründerflirt“.

Dann gaben die Moderatoren Michael Klapproth und Ulrike Mayr vom F.AZ.-Institut, Innovationsprojekte den Startschuss: „Auf die Plätze, flirten, los!“ Ausgestattet mit einem Flirtpass zur schriftlichen Erfassung interessanter Kontakte standen in Runde eins zunächst die „Ideengeber“ vor der Herausforderung, die von Tisch zu Tisch wechselnden „Know-how-Geber“ innerhalb kurzer Zeit von ihrer Gründungsidee zu überzeugen. Von Büromaterialien auf Nanobasis und Cloud-Lösungen über Community-Online-Portale und kreative Gastronomiekonzepte präsentierten die Gründer eine Vielzahl spannender Projekte.
In der zweiten Flirtrunde schlug die Stunde der „Know-how-Geber“. Sie hatten nun die Gelegenheit, den „Ideengebern“ ihre Kompetenzen in den Bereichen Betriebswirtschaft/Geschäftsführung, Rechnungswesen/Controlling oder Vertrieb/Marketing/PR darzulegen, die sie in ein Gründungsunternehmen einbringen möchten.
Die abschließende dritte Runde gab Bietenden und Suchenden die Gelegenheit, sich frei zu vertiefenden Gesprächen und ersten möglichen Gründungsteams zusammenzufinden. Betreut wurden die Gründungswilligen hierbei von „Flirtscouts“ aus den regionalen Gründernetzwerken, die die wechselnden Gesprächsrunden moderierten und den Flirtenden beratend zur Seite standen.

Der „Gründerflirt“ fand als Auftakt zur Verleihung des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft statt, der am gleichen Abend im Palais Thurn und Taxis in Frankfurt am Main vergeben wurde. In den Kategorien „Start-ups“, „Mittelständische Unternehmen“ und „Großunternehmen“ zeichnet der Wirtschaftclub Rhein-Main seit 1980 jährlich und seit 2011 zusammen mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Unternehmen für herausragende technische, wissenschaftliche und geistige Errungenschaften aus.