Sparkasse Bensheim, Bensheim

16. November 2011

 

Rund 60 Gründer, Gründungsinteressierte, Jungunternehmer und Re-Starter fanden sich am Mittwoch, 16. November, in der Sparkasse Bensheim ein, um den „Gründungspartner fürs Leben“ zu finden Denn: Als „Einzelkämpfer“ gestartet, merken viele Unternehmensgründer schnell, dass sie mit den Ressourcen, aber auch ihrem unternehmerischen Wissen an ihre Grenzen stoßen. Doch den passenden Gründungspartner zu finden, der das gesuchte Know-how mitbringt und – ein nicht zu unterschätzender Faktor – mit dem zugleich die Chemie stimmt, erweist sich als gar nicht so einfach. Mit dem „Gründerflirt“ hat das F.A.Z.-Institut, Innovationsprojekte daher eine Plattform zur Förderung von Teamgründungen geschaffen, bei der „Ideengeber“ und „Know-how-Geber“ in drei moderierten Matchingrunden gezielt aufeinandertreffen. Mittlerweile wurde das Angebot in Kooperation mit den Systempartnern clu.de/think to innovate GmbH und Malamut Team Catalyst GmbH um eine Online-Matchingplattform sowie individuelle Teamanalysen erweitert werden.

Gastgeber Manfred Vögtlin, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Bensheim, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Bank. Er ermutigte die angehenden Unternehmer dazu, ihre Geschäftsidee in die Tat umzusetzen und hierbei frühzeitig das Gespräch mit potentiellen Investoren zu suchen. Carola Heimann, Stadtverordneten-vorsteherin des Magistrats der Stadt Bensheim, zeigte sich erfreut über den regen Zulauf beim ersten „Gründerflirt“ an der Bergstraße und wünschte den Teilnehmern spannende und konstruktive Gespräche. Dann gaben die Moderatoren Simon Hentschel und Michael Klapproth vom F.AZ.-Institut, Innovationsprojekte den Startschuss: „Auf die Plätze, flirten, los!“

Ausgestattet mit einem Flirtpass zur Erfassung interessanter Kontakte standen in Runde eins zunächst die „Ideengeber“ vor der Herausforderung, die von Tisch zu Tisch wechselnden „Knowhow-Geber“ innerhalb kurzer Zeit von ihrer Gründungsidee zu überzeugen. Vom neuartigen Getränkeprodukt über IT-Lösungen, Energieeffizienztools und Event-Angeboten präsentierten die Gründer eine Vielzahl spannender Konzepte.

In der zweiten Flirtrunde schlug die Stunde der „Know-how-Geber“. Sie hatten nun die Gelegenheit, den „Ideengebern“ ihre Kompetenzen in den Bereichen Betriebswirtschaft/ Geschäftsführung, Rechnungswesen/Controlling oder Vertrieb/Marketing/PR, die sie in ein Gründungsunternehmen einbringen möchten, darzulegen.

Die abschließende dritte Runde gab Bietenden und Suchenden die Gelegenheit, sich frei zu vertiefenden Gesprächen und ersten möglichen Gründungsteams zusammenzufinden. Betreut wurden die Gründungswilligen hierbei von Flirtscouts“ aus den regionalen Gründernetzwerken, die die wechselnden Gesprächsrunden moderierten und den Flirtenden beratend zur Seite standen.

Der „Gründerflirt“ fand im Rahmen der „Gründerwoche Deutschland“ statt. Die Aktionswoche des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist eine zentrale Maßnahme der Initiative „Gründerland Deutschland“ und Teil der „Global Entrepreneurship Week“, die in über 100 Ländern weltweit stattfindet. Sie bietet Gründungsinteressierten im Zeitraum vom 14. bis 20. November 2011 bundesweit ein vielfältiges Angebot an Beratungen, Workshops, Informationsveranstaltungen und Events.