Forscher des Swiss Space Center an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (EPFL) wollen innerhalb von drei bis fünf Jahren eine Putzmission im All starten. Sie soll gezielt einen ersten ausgedienten Satelliten aus dem Orbit befördern; bei Erfolg könnte es dann weitere Einsätze geben. Der kosmische Abschleppdienst wird nur wenig größer sein als die Flugkörper, die er gezielt zum Absturz bringen soll. Wenn er sich seinem – mit 28.000 Kilometern in der Stunde dahinrasenden – Ziel genähert hat, muss er es einfangen. Der Mechanismus soll sich am Vorbild einer Seeanemone orientieren, die ihre Fühler ausstreckt und ihre Beute im richtigen Moment an ihre Brust zieht. Ein Verglühen der Satelliten in der Erdatmosphäre soll so garantiert sein.
Quelle: spiegel.de